König Ludwig II. - aktuell | Das Internet-Magazin für
Forschung & Information.


Kolumne 31

Erstes Kapitel der Biographie
Der junge König
6. Teil

Der Hannoveranische Gesandte, Freiherr von Ompteda, berichtet vom Oktoberfest 1865:
“Auf dem Oktoberfest, am 1. Oktober 1865, wurde Ludwig II. vorgestellt. Wir waren auf der zweiten Tribüne geladen. Dieser Tag und das Neujahrsfest sind die einzigen im Laufe des Jahres, wo Diplomaten vor Seiner Majestät erscheinen. Der König ist ohne Frage eine ausgezeichnete Erscheinung. Ein eindrucksvoller Kopf, umgeben von reichem, lockigem, dunklen Haar, eine glückliche Physiognomie, in der sich Geist, Talent, Liebenswürdigkeit, aber auch eine große Schwärmerei ausdrücken. Der König ist sehr groß und sehr rasch in die Höhe gewachsen. Es fehlt daher der Figur derzeit noch das vollkommene Ebenmaß, die Harmonie der Bewegungen. Die Gesichtsfarbe war nicht frisch und kräftig, wie man nach einem Aufenthalt von mehreren Monaten in der stärkenden Gebirgsluft hätte annehmen dürfen.”
Vielleicht sei an dieser Stelle noch gestattet, eine Reihe von Zeugen der ersten Regierungszeit Ludwigs II. anzurufen, um dann nunmehr einen Gesamteindruck zu gewinnen.
Freilich liegt in jedem Urteil, das Menschen übereinander abgeben, immer ein subjektiver Zug, und es ist oft charakteristischer für die, welche es fällen, als für jene, über welche es gefällt wird.
Im großen und ganzen lauten aber alle der folgenden Würdigungen sehr günstig.

Zunächst erzählt uns ein deutsch-österreichischer Schriftsteller über seine Eindrücke:
“Er war der schönste Jüngling, den ich je gesehen habe. Seine hohe, schlanke Gestalt war vollkommen symmetrisch. Sein reiches, leicht gelocktes Haar und der leichte Anflug eines Bartes verliehen seinem Kopfe Ähnlichkeit mit jenen großartigen antiken Kunstwerken, durch welche wir die ersten Vorstellungen von dem Begriffe gewonnen haben, den die Hellenen von männlicher Kraft hatten. Selbst wenn er ein Bettler gewesen wäre, hätte er sich meiner Aufmerksamkeit nicht entziehen können. Kein Mensch, alt oder jung, reich oder arm, konnte von dem Zauber unberührt bleiben, der von seinem Wesen ausging. Seine Stimme hatte einen angenehmen Klang. Die Fragen, die er stellte, waren klar und bestimmt. Seine Gesprächsstoffe waren wohl gewählt und geistreich; er drückte sich leicht und natürlich aus. Die Begeisterung, die er in mir weckte, hat sich niemals vermindert, sie hat mit den Jahren zugenommen.”

Graf Schack berichtet folgendes in seinen Aufzeichnungen:
“Den Sohn und Nachfolger König Maximilians II. hatte ich schon bei Lebzeiten des Vaters mehrfach gesehen und den angenehmsten Eindruck von dem schönen Knaben empfangen. Er war von seinem Gouverneur sehr streng erzogen worden und dieser scheint nicht die Gabe besessen zu haben, die Zuneigung seines Zöglings zu gewinnen. Als nun der junge Prinz ganz unerwartet mit achtzehn Jahren den Thron bestieg, vermochte er, der bisher fast noch als Kind betrachtet worden war, in den plötzlichen Wandel seiner Lage sich kaum zurechtzufinden. Er zeigte eine gewisse Scheu und Bangigkeit und konnte sich nur schwer entschließen, unter Menschen zu gehen. Allerdings veranstaltete er in den ersten Jahren seiner Regierung noch Hoffeste, empfing Staatsbeamte, Gesandte usw., allein er tat dies nur, wo es durchaus nötig erschien, und zog sich, sobald es anging, in die Einsamkeit zurück. Je mehr früher sein Hang zur Poesie unterdrückt worden war, desto leidenschaftlicher gab er sich ihm jetzt hin. Vor allem war Schiller sein Lieblingsdichter.”
Nun erzählt uns Justizminister von Bomhard über seine erste Begegnung nach seiner Berufung mit dem König in Hohenschwangau am 27. September 1864:
“Der neunzehnjährige Jüngling - übergossen vom Reiz jugendlicher Schöne, Adel in Antlitz und Gestalt, mit üppig dichtem, braunem Haar, wahrhaft prachtvollem Auge voll Geist und Seele, in feierlich schwarzem Anzug mit Ordensstern auf der Brust, empfängt mich huldvoll, öffnet mit den Worten: ’nun sehen Sie erst meine Aussicht an’ das Fenster und zeigt mir die großartige Umgebung. Er spricht mit mir die Hauptaufgaben des Justizministers durch, offenbar durch seinen Kabinettssekretär darauf vorbereitet, denn er zeigt einen Überblick, der überraschend ist, und weiß ganz gut die Äußerung meiner Anschauungen über das eine und andere, insbesondere über einschlägige wichtige politische Tagesfragen zu provozieren. Auffallend war mir sehr bald, daß er zuweilen, wenn Auge und ganzes Wesen Anmut und Wohlwollen zu zeigen scheint, sich plötzlich in die Höhe richtet und - mit ernstem, selbst strengem Blick umherschauend - ein finsteres Wesen annimmt, völlig im Kontrast mit der anmutsvollen Jünglingserscheinung. Mein Gedanke war der: ’Gott gebe, wenn zwei Naturen in dem Jüngling keimen, wie es mir nach der ersten Unterredung schien, daß die gute den Sieg gewinne.’
Nach der Unterredung, die mich im Andenken an des Königs edlen Vater tief bewegte, stellte ich mich der Königin-Mutter vor, die - noch in tiefer Trauer, auch des Herzens - mich mit gleicher Huld wie der König empfing und durch meine Äußerung des Schmerzes über ihres Gemahls Tod tief ergriffen war.
Nach der Tafel auf dem offenen Söller des Schlosses mit herrlichem Blick auf die Umgebung, nahm mich der König auf die Seite und unterhielt sich mit mir in unverkennbarem Wissensdrange über geschichtliche, staatsrechtliche Fragen, neue Geschichtswerke, die staatlichen Zustände, die ihn besonders zu interessieren schienen, und zeigte sich wohlunterrichtet.
Der König lud mich dann zu einer Spazierfahrt mit ihm ein, an einen Ort, wo wir die Königin finden würden. Ich fahre allein mit ihm in vierspännigem Wagen, der durch die herrliche Gebirgsnatur über Höhen und Täler dahinsaust. Ich mußte ihm vom Hannöverischen Hof und namentlich vom Kronprinzen erzählen. Auch auf den König von Preußen kam der König zu sprechen; hier nahm ich die Gelegenheit wahr, dem jungen Herrscher gegenüber auf die große Hingabe des betagten Monarchen an seine Pflicht, seine Unermüdlichkeit in deren Erfüllung, seine Leutseligkeit, seine konservative Treue für Männer, denen er einmal sein Vertrauen geschenkt, hinzuweisen.
Wir stiegen nach einstündiger Fahrt aus; der König schickt Wagen und Dienerschaft zurück; wir sind allein in der weiten Gebirgswelt.
Plötzlich erklärt der König, den Weg verfehlt zu haben.
Ein Bauernmädchen, nach dem Weg befragt, läuft verlegen davon; es wird finstere Nacht; meine Sorge war groß …
Endlich Hundegebell, wir gehen darauf zu, Fackelschein kommt uns entgegen; die Königin, in großer Angst, hatte uns Leute entgegengeschickt. Wir finden sie mit dem Prinzen Otto, zwei Hofdamen und zwei Flügeladjutanten vor einem Bauernhause an einem Tische im Freien. Ich muß zwischen der Königin und dem Prinzen Otto Platz nehmen; die Königin selbst streicht Butterbrote, die sie zu Kaffee und Bier anbietet; es folgt zwanglose gemütliche Unterhaltung.

Auf dem Rückwege im Wagen mit König, Königin und dem Prinzen unter dem herrlich gestirnten Himmel, durch mehrere Dörfer, deren Bewohner durch Lichter an den Fenstern den Weg beleuchteten und ihre Freude über des Königs Durchfahrt zu erkennen gaben, mußte ich dem Prinzen Otto Aufschluß über den Sternenhimmel geben und von meinen Universitätsjahren und Korpserlebnissen erzählen. Nach der Rückkehr Abendtafel mit der königlichen Familie, Billardspiel mit König und Königin - kurz ich ward behandelt, wie zur Familie gehörig.”

Auch nach näherer Bekanntschaft war Bomhards Meinung über den sittlichen Charakter des Königs in der Zeit, während er ihm nahe stand, die beste:
“Er legte großen Wert auf die Wahrnehmung, daß sein Herz rein und unverdorben war, daß er in ihm eine Keuschheit und Reinheit der Seele fand, wie sie der kostbarste Edelstein auf dem Throne sei, mit schwärmerischer Begeisterung für alles Schöne, Große und Edle, für die erhabensten Ideale.”

Der Schauspieler Ernst Possart stand zum ersten Male im Oktober 1864 vor Ludwig II. in der unsympathischen Rolle des intriganten Sekretärs Wurm in “Kabale und Liebe”. Lila von Bulyovsky spielte die Rolle der Lady Milford. Die Briefszene hatte starken Beifall ausgelöst. Der Intendant kam eilig in Possarts Garderobe mit der Mitteilung, der König habe soeben den Flügeladjutanten zu ihm geschickt und ihm zum Engagement Possarts gratulieren lassen. Das spornte den Künstler an, er ging “feurig in`s Zeug”. Der Vorhang fiel. Der König stand in der Loge und applaudierte. Das Publikum rief Possarts Namen. Der Intendant erschien: “Sie sollen sich gleich zur Audienz melden; der König will sie sprechen.”
“Zwei Tage später”, erzählt Possart weiter, “stand ich im Vorzimmer des Empfangssaales. Der junge Flügeladjutant v. Sauer sah wohl meine Beklommen- heit. ’Seien Sie nur ganz unverzagt’, lächelte er mir zu - ‘Majestät haben heute noch von dem ’Wurm’ gesprochen und freuen Sich schon auf Ihre nächste Rolle. Gedulden Sie sich nur noch eine kurze Zeit! Sobald Exzellenz v. Pfistermeister heraus ist, melde ich Sie.’ Ich verneigte mich dankend. Eine ängstliche Stille. Ich dachte nach Hause, an meine Mutter …
Herr von Sauer sieht nach der Tür. Vor dem Zimmer links beugt sich der Lakai lauschend zum Schlüsselloch und sieht dann kurz zum Adjutanten hinüber; dann legt er die Hand auf dem Türgriff. Ein stattlicher Herr tritt mit dem Rücken zu uns heraus, sich noch einmal gegen das Innere des Audienzsaales tief verneigend. Mir wurde nicht gut; die Kniee schlotterten mir. ’Jetzt melde ich Sie’, flüstert Herr v. Sauer und eilt, dem Kabinettssekretär im Vorübergehen schnell die Hand drückend, in das Zimmer des Königs. ’Ah, Herr Possart’, nickt mir Exzellenz v. Pfistermeister freundlich zu, ’gratuliere zu den schönen Erfolgen.’ Er bricht ab. Der Adjutant ist in die Tür getreten und winkt mir. ’Sie sind sehr gütig’, hauchte ich verwirrt, ’ah, verzeihen Sie.’ Ich verbeuge mich, rücke meinen Frack zusammen - nun, mit Gott! Da stehe ich im Audienzsaal. Herr v. Sauer wirft mir noch einen ermunternden Blick zu und verschwindet. Ich sehe mich um; ein breiter, dreifenstriger Raum, mit lichtblauen Tapeten bekleidet, in seiner Mitte ein Rondell von mächtigen Palmen. Bange Sekunden verstreichen; nichts unterbricht die Stille. Da bewegen sich die Zweige der Palmen; ich schrecke auf, und eine weit das Menschenmaß überragende schlanke Erscheinung wendet sich, aus dem Grün tretend, langsam feierlich auf mich zu. Mir stockt der Atem. Als ich nach tiefer Verbeugung mich aufrichte, steht die majestätische Gestalt dicht vor mir; ich muß den Kopf in den Nacken werfen, um ihr ins Antlitz schauen zu können. Aber mein Blick vermag nichts mehr zu unterscheiden, denn zwei mächtige stahlgraue Augen, von dunklen Wimpern umrahmt, senken sich forschend in die meinigen und halten sie gefesselt. Wie erstarrt stehe ich; nichts schaue ich mehr als dieses Augenpaar. Der König spricht schon mit mir. Der leise Ton seiner Stimme klingt gütig, allein ich vermag die Worte nicht zu fassen; immer blicke ich gespannt in diese überirdisch leuchtenden Sterne.
Endlich fasse ich mich. Der König fragt mich nach meiner Vergangenheit, nach meinen Lieblingsrollen, er wünscht mich seiner Hofbühne dauernd zu erhalten und reicht mir zum Abschiede die Hand. Lange noch zittert der Eindruck dieser Stunde in mir nach.” Soweit die Erinnerungen des großen Schauspielers Ernst Possart.

Sehr günstig waren auch die Eindrücke, die damals König Wilhelm I. von Preußen selbst über seinen bayerischen Vetter empfing, wie wir den Aufzeichnungen eines anderen seiner Reisebegleiter, des Generaladjutanten Prinz zu Hohenlohe-Ingelfingen entnehmen:
“Während unserer Anwesenheit in München erregte der bayerische Kronprinz Ludwig die Aufmerksamkeit unseres Königs in hohem Grade. Dieser junge Prinz stand damals in seinem achtzehnten Jahre, und man mußte seinen geweckten Geist, seine körperliche Gewandtheit wie seinen Mut bewundern. Er ritt und fuhr mit seltenem Geschick und hatte Sinn und Talent für Kunst und Wissen. Man erzählte uns, daß er vor kurzem seine Mutter selbst, wie er das oft tat, in seinem Ponywagen im Park vom Sattel spazieren gefahren habe. Auf dem Heimweg hatte die Königin sich gewundert, daß er so schnell fuhr, er hatte sie aber beruhigt, es gehe ja ganz schön. Vor dem Schlosse angekommen, bog sich der Prinz vor, faßte beide Pferde bei den Nasen und parierte mit kräftiger Faust auf diese Weise sicher, denn - die Zügel waren zerrissen, und die Pferde waren nach Hause durchgegangen. Man setzte große Hoffnungen in diesen jungen Herrn.
Der jüngere Prinz Otto war ein lebendiges Lexikon, so viel hatte er auswendig gelernt. Aber an seiner Logik war schon damals manches auszusetzen.”

Auch der Schriftsteller Felix Dahn erinnert sich:
“In das Jahr 1864 und 65 fällt der Besuch des gerade 18- oder 19jährigen Königs Ludwig II. auf seiner Rundfahrt durch die bayerischen Kreise in Würzburg; wir Professoren wurden ihm in der Universität vorgestellt; einen schöneren jungen Fürsten konnte man nicht ersinnen: ein Märchenprinz, ein Lohengrin. Nie werde ich den Blick, den schwärmerischen Aufschlag dieses blauen Jünglingsauges vergessen! Nur noch einmal im Leben, im Jahre 1873, sollte ich den König sehen: in höchst merkwürdiger Zwiesprache. Bei der Vorstellung begegnete eine drollige Verwechslung. Einer der Professoren hatte sehr viel, ein anderer seit seiner Habilitierung vor 30 Jahren nichts geschrieben. Der arme junge König, der sich kurz vorher auf einen Zettel, den er nun manchmal hervorzog, die Namen und Verdienste von einem halben Hundert Professoren hatten aufschreiben lassen, verwechselte den Fruchtbaren und den ’Galtling’(?) und versicherte laut vor uns Allen, er habe schon zahlreiche Bände von ihm gelesen.”

Der Dichter Paul Heyse erzählt in seinen “Jugenderinnerungen”:
“Um für die Wiedergewährung der Pension meinen Dank abzustatten, hatte ich um eine Audienz nachgesucht. Es war das einzige Mal, daß ich dem jungen König gegenüberstand. Er empfing mich freundlich, doch mit einer gewissen gesucht hoheitsvollen Haltung, die erkennen ließ, daß ihm seine königliche Würde noch eine Rolle war, in die er erst hineinwachsen sollte. Wie ganz anders hatte sein unvergeßlicher Vater den soviel jüngeren Poeten gleich bei der ersten Begegnung aufgenommen! Doch war der Blick der schönen großen Augen, in denen ein träumischer Glanz leuchtete, und seine Rede frei von jeder Befangenheit. Von Dönniges wusste ich auch, daß der junge Herrscher ein ungewöhnlich sicheres Urteil über jeden besaß, der in seine Nähe kam, eine Menschenkenntnis, deren Reife bei der weltfremden Erziehung, die er genossen hatte, geradezu wunderbar erschien. Das Gespräch mit mir bewegte sich um gleichgültige Dinge.”

Fürst Chlodwig von Hohenlohe berichtet der Königin von England am 15. April 1865:
“Was Bayern betrifft, so kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken, daß wir den liebenswürdigsten Monarchen haben, der mir noch je vor die Augen gekommen ist. Er ist eine durchaus edle poetische Natur.

Sein Wesen ist so außerordentlich einnehmend, weil man fühlt, daß seine Höflichkeit der Ausdruck eines wohlwollenden Herzens ist. Dabei fehlt es ihm nicht an Verstand und Charakter. Ich hoffe, daß die Aufgaben, welche ihm während seiner Regierung bevorstehen, seine Kräfte nicht übersteigen möchten.”

Der Fürst hatte den König schon anfangs Oktober 1864 im Theater gesehen und, nachdem er kurz vorher in Erfahrung gebracht hatte, daß die Bayerische Dynastie keinen Mediatisierten als Minister wolle, kam es ihm vor, als ob auch Ludwig II. schon den mißtrauischen Ausdruck seines Vaters annehme.
Peter Cornelius, ein sehr liebenswürdiger Komponist, der auf Betreiben Richard Wagners von Ludwig II. ja nach München berufen war, schrieb über die erste Audienz, die er bei dem König hatte, am 13. Januar 1865 folgendes in sein Tagebuch:
“Endlich öffnete sich die Audienztüre auch für mich. Der klare Verlauf des Gespräches ist mir schon zum Traum geworden; ich weiß nicht, wie sich alles entspann, was der König zuerst fragte … Er stand wenige Schritte von der Türe im bayerischen Militärkleide, den Hut mit Federn auf dem rechten Arm. Zuerst sucht wohl das Auge das Auge, wenn man einen Menschen ansieht. Und so ging mir’s bei ihm, nur daß man es schwer wieder verlassen konnte und so alles Übrige nur im Überblick sah, am meisten den redenden Mund, den ein Zug von der reinsten Herzensgüte umschwebt. Seine Stimme ist halblaut und volltönend, sehr wohltuend. Seine Sprache reines, ungeziertes Deutsch. Die stille Furcht, etwas Kränkliches, Überreiztes in dem Wesen des gekrönten Jünglings zu finden, schwand sogleich völlig; er ist gesund, kräftig. Sein Haupt bewegt sich zierlich frei und schön auf dem das gewöhnliche Maß überragenden Körper; kurz, jeder Blick, jedes Wort, dessen ich mich heut entsinne, war nur wohltuend, nur erfreuend, hatte nicht den entferntesten Beigeschmack von Einengendem oder Bedrückendem. Königswürde mit Schönheit und dem Ausdruck eines durch keinen Hauch getrübten Seelenadels gepaart, das gewährt einen erfreuenden, im Innersten wohltuenden Anblick.”

Luise von Kobell-Eisenhart die aus den vorsichtigen und diskreten Mitteilungen ihres Gatten, des Kabinettssekretärs, manchen schätzbaren Beitrag zu der Geschichte Ludwigs II. geliefert hat, erweist sich weniger ergiebig, indem sie ihre gelegentlichen Begegnungen mit ihm schildert. Immerhin geht daraus hervor, daß er der Tochter des Hofpoeten seines Vaters stets mit galanter Artigkeit entgegentrat:
“Da Ludwig II. in den Gängen der Residenz keine Begegnungen wollte, waren die Gendarmen angewiesen, Unberufene fernzuhalten und die Residenz- bewohner berücksichtigten selbstverständlich den Allerhöchsten Willen. Als ich eines Abends über den Gang mit den Ahnenbildern schritt, um im Theater Webers ’Oberon’ zu hören, traf es sich, daß der König in einer Fensternische auf seinen Wagen wartete. Ich wollte zurückgehen. Da kam der König auf mich zu und sagte in der leutseligsten Weise: ’Halten Sie sich nicht auf und beeilen Sie sich, die Ouvertüre zu hören, sie ist sehr schön.’ Er vereinte dabei in seinem Gruß eine majestätische Hoheit und Freundlichkeit. Und noch ein paar Mal begegnete ich ihm auf dem Theatergang, und stets sprach er dann gnädigste mit mir und forderte mich auf, vorüber zu gehen, damit ich nichts versäume.”

Auch den handschriftlichen Aufzeichnungen einer Dame können wir entnehmen:
“Im Winter 1870 erschien der König auf einem Offiziersball im Odeon, auf dem auch ich zum ersten Mal tanzen durfte. Er engagierte irgend eine Dame, während ich selbst mit dem alten General Stefan das vis-á-via des Königs machen mußte. Er sprach einen Moment mit mir, fragte nach meinem Vater usw.

Doch war seine Art zu reden nicht angenehm; er kniff die Lippen zusammen - man sagte wegen der schadhaften Zähne - und es war schwer zu erraten, was er meinte. Im ganzen war er auf dem Balle wortkarg und wenig leutselig. Hingegen sehr sein Bruder, Prinz Otto, mein Verehrer und eifriger Tänzer. Ein sehr lieber und netter, aber schrecklich nervöser junger Mann, der, als er von meiner Verlobung mit einem Bürgerlichen hörte, sich ganz von mir zurückzog; sonst tanzte er meist den Kotillon mit mir.”

Der preußische Staatsmann Martin Friedrich Rudolph von Delbrück schreibt in seinen “Lebenserinnerungen”:
“Wenige Tage nach unserer Ankunft in München im Jahre 1870 zwecks Besprechung mit den bayerischen Ministern über die Versailler Verträge befahl König Ludwig Herrn von Mittnacht und mich zum Diner nach Berg, in dessen Nähe er sechzehn Jahre später sein tragisches Ende fand. Vor Tisch wurden wir, und zwar getrennt, in Audienz empfangen. Meine über eine Stunde dauernde Audienz hatte einen unerwarteten Verlauf. Über den Zweck meiner Anwesenheit in München fiel kein Wort, der König erwähnte ihn nicht, und ich schwieg, weil ich den Anschein vermeiden mußte, als wäre ich gekommen, um Zugeständnisse von Bayern zu begehren. Den größten Teil der der Zeit füllte der König mit kirchenpolitischen Darlegungen. Vor zwei Monaten war das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit verkündet worden, und der König begründete in klarem und elegantem Vortrage und mit einer staunenswerten Kenntnis des Kirchenrechts die Stellung, welche er einzunehmen habe, um den Staat vor den Folgen dieses gefährlichen Dogmas zu schützen, und seine Zweifel an der ferneren Haltbarkeit des Systems, das Preußen der Kurie gegenüber befolge. Personen aus seiner nächsten Umgebung hatten mich gebeten, ihm zuzureden, daß er seine bei Versailles stehenden Truppen besuchen möge; ich fand, daß es der deutschen Sache nur förderlich sein könne, wenn er in die geistige Atmosphäre des Heeres käme, und brach deshalb die Gelegenheit vom Zaune, ihm zu sagen, wie glücklich mein König sein würde, seinen erhabenen Verbündeten in Versailles zu begrüßen, und wie der historische und künstlerische Reiz des prachtvollen Königssitzes durch die patriotischen Gefühle gesteigert werde, welche das Wehen der deutschen Siegesfahnen an der Stelle hervorrufe, von wo vor zweihundert Jahren die Verwüstung der Pfalz befohlen wurde. Einen Augenblick leuchtete das Antlitz des Königs auf, aber nur einen Augenblick; mit einer ausweichenden Redewendung ließ er den Gegenstand fallen.
Er hinterließ mir den Eindruck einer ungewöhnlich begabten und überaus gewinnenden Persönlichkeit. Das Rätsel, weshalb ein Herr, der alle Eigenschaften besaß, um durch seine Person eine große Wirkung auszuüben, sich vor der Berührung mit der Außenwelt selbst dann ängstlich zurückzog, wenn sein Hervortreten, wie bei dem Abmarsch seiner Regimenter in den Krieg, geradezu Königspflicht war, dieses Rätsel konnte ich mir damals nur durch die Annahme lösen, daß er an seiner Fähigkeit zweifle, in der Öffentlichkeit so aufzutreten, wie seine hochgesteigerte Auffassung der Königswürde es erheischte.”

Aus den Kreisen der Diplomaten liegt eine Äußerung über Ludwig II. vor, und zwar von Seiten eines Mannes, der wohl mehr Gelehrter als Diplomat und Weltmann war und einen Staat vertrat, der damals am Münchener Hofe wenig Anklang fand. Diese Äußerung floß aus der Feder Robert von Mohls, einem Professor der Staatswissenschaften in Tübingen und Heidelberg und gleichfalls später Badischer Gesandter am Deutschen Bundestag. Dieser Herr von Mohl lebte und arbeitete von 1867 bis 1871 in München. Herr von Mohl bemerkt nun einleitend, es sei in München Grundsatz gewesen, daß der Krieg möglichst wenig Verkehr mit den Gesandten haben dürfe.
Das Diplomatische Corps sei vom Hofe “vermieden und ausgeschlossen gewesen”. Ein Gesandter sei, wenn er auch noch so lange in München lebte, nur ein einziges Mal, nämlich am Tage seiner Abschiedsaudienz, zur Tafel geladen worden. Angeblich erst unter dem Prinzregenten verhielt sich der Hof auch dem Diplomatischen Corps gegenüber etwas gastfreundlicher, und der Minister Graf Podewils soll es durchgesetzt haben, daß der Prinzregent dem Diplomatischen Corps wenigstens am Neujahrsabend ein großes Diner gab. Zur Zeit von Mohls sollen die “Haupt- gelegenheiten” ein großes Konzert am Neujahrsabend, zwei große Hofbälle und das landwirtschaftliche Oktoberfest gewesen sein. Zum Oktoberfest wurden allerdings Damen nicht geladen. Die Neujahrskonzerte fielen dann wohl auch ganz weg, die Hofbälle wurden auf einen Ball beschränkt, und dieser fand dann zuweilen unter irgendeinem Vorwand nicht statt. Zum Oktoberfest kam der König in der Regel nicht; er ließ dem Diplomatischen Corps absagen. Oftmals ließ er auch absagen und kam dann aber plötzlich doch.

Herr von Mohl weiß dann noch weiter zu berichten:
“Selbst einige zur Bestellung von Aufträgen des Großherzogs nachgesuchte Audienzen wurden in höflichem Ton, aber bestimmt abgelehnt und monatelang auf den Hofball verschoben, wo natürlich kein vertrautes Gespräch stattfinden konnte.”

Der Badische Gesandte von Mohl will den König in fast fünf Jahren nur sechs Mal gesprochen haben, nur wenige Male kam er an den Hof und mit dem Prinzen des königlichen Hauses wurde er “etwas mehr bekannt”.
Der sehr emotionsgeladene und geltungsbedürftige Herr von Mohl schildert dann, daß die Abschiedsaudienz im Oktober 1871 in dem einfachen Schloß Berg sehr formlos gestaltet wurde. Auf den Gängen des Schlosses soll es nur so von “Spülweibern” und Mägden gewimmelt haben.
Ein Hofwagen erwartete von Mohl in Starnberg; die Etikette lautete: Anzug in Zivil.
Der König behielt den Gesandten eine Stunde bei sich, ließ ihn neben sich setzen, sprach eine “Menge von gleichgültigen Dingen”, unter anderem von seinen Büchern. Kein Wort aber fiel über Staatssachen.
Über das Schloß Berg und dessen nächste Umgebung und über den Verlauf seines Aufenthaltes im Schloß erzählt Robert von Mohl weiter:
“Ich erwartete von Schloß und Garten Wunderdinge, fand mich jedoch hierin sehr getäuscht. Der Garten bestand eigentlich nur aus Wald, an dessen Fuß längs des Sees ein Weg hinzog - und aus einigen wenigen Blumenbeeten; das Schloß war klein, eng und außerordentlich einfach, namentlich auch das Zimmer des Königs selbst, während seine Zimmer in der Münchener Residenz von übertriebener Pracht strotzten.
Sehr wunderlich war die ganze Einrichtung des Personals. Ich wusste wohl, daß der König in Berg ganz allein im Schlosse wohne, einige wenige Diener abgerechnet, daß er keinen höheren Hofbeamten bei sich habe, nur einen Adjutanten, der aber in einem Nebengebäude wohne, und den er oft wochenlang gar nicht sehe, und den Kabinettssekretär, ebenfalls in einem Nebenhause. Doch überraschte es mich, zu finden, daß das Schloß so gänzlich unbewacht und ohne alle Ordnung und Aufsicht war. Ein Gendarm hielt sich am Eingang in dem Schloßhof auf: es war aber nirgends ein Portier, oder sonst ein Diener. Kein Mensch hatte einen Befehl in Beziehung auf meine Audienz; ich wußte nicht, wie ich zum König gelangen sollte. Ich suchte den Adjutanten auf, der keinen Befehl hatte, mich einzuführen, und sich deshalb weigerte, mich zu melden.
Endlich entschloss er sich doch, mich wenigstens in das Schloß hinüber zu führen. Hier trafen wir zum Erstaunen des Adjutanten zwei Minister, welche in einem heillos kalten Wartezimmer froren und einer Audienz harrten.

Da es uns zu kalt war, nahmen wir den Vorschlag, in den Garten zu gehen und hier den Ruf des Königs abzuwarten, gern an. Nach einiger Zeit wurde ich gerufen. Der Adjutant begleitete mich zur Treppe; weiter dürfte er nicht gehen, da er nicht befohlen sei. So kam ich dann im oberen Stock in ein kleines Vorzimmer, in welchem mir ein gewöhnlicher Lakai eine Tür öffnete, und ich stand vor dem König in seinem Arbeitszimmer. Er war schwarz und sehr elegant gekleidet, trug den badischen Hausorden und sah sehr gut aus.
Als die Audienz zu Ende war, wurde ich in ein, nun wenigstens warmes Zimmer geführt und gebeten, eine Kollation anzunehmen. Der König lasse sich entschuldigen; er habe heute früher gespeist. Nach einer etwas längeren Audienz der Minister wurden wir in einen Speisesaal geführt, wo an einer reichgedeckten Tafel der Adjutant die Honneurs machte und von Hausoffizianten ein feines Diner serviert wurde. Da wir auf Abfahrt drängten, um den letzten Zug in Starnberg nicht zu versäumen, wurde kurzerhand auf die Station telegraphiert, daß der Zug - wohlgemerkt ein öffentlicher - auf uns zu warten habe. Ich durfte mich nicht zu den Ministern in ihren Wagen setzen; es sei Befehl des Königs, mich in einem nur für mich bestimmten Wagen zu fahren.
Während des Wartens hatte ich mir, so gut es anging, die Zimmer in dem ersten Stockwerke des Schlosses angesehen. Ich fand sie sehr einfach, keine oder nur unbedeutende und sehr gemischte Kunstgegenstände, altes Mobiliar. In den Gängen und Vorplätzen trieb sich allerlei Hausgesinde, Bediente, Küchenjungen, Zimmermädchen, in sehr wenig gewählter Kleidung umher; das ganze Haus roch sehr unangenehm nach photographischen Agentien. Kurz, die Mischung königlicher Haltung, von klösterlicher Absperrung und von unordentlicher Junggesellenwirtschaft war höchst merkwürdig. In diesen Umständen aber lebte der junge Herr während wenigstens drei Viertheiten des Jahres, völlig allein, ohne einen Menschen zu sehen, als seinen Kabinettssekretär, mit dem Lesen von Berichten und von Schriften überlas Jahrhundert Ludwigs XIV. beschäftigt, in der Regel spät abends in Begleitung von einigen Stallknechten ausreitend bis lange nach Mitternacht oder, wieder allein, auf seinem kleinen Dampfboote den See durchfahrend.”

Robert von Mohl zeigte kein volles Verständnis für die Eigenart und das Wesen Ludwigs II., der alle Annäherungsversuche seines Großherzogs ablehnte und auf so durchaus anderem Standpunkt stand. Sein Gesamturteil fällt demgemäß abfällig, lieblos und - so gesehen - auch völlig unzutreffend aus.

Unter König Ludwig II. - und auch nur mit seiner Hilfe - hat sich das denkwürdigste und bedeutsamste Ereignis der deutschen Geschichte, die Wiedervereinigung der getrennten Stämme zu nationaler Einheit und Größe vollzogen.
Stiftsdekan Dr. Ritter von Türk sagt in seiner Trauerrede im Jahre 1886:
“Die Nation wird des Königs Ludwig II. immer dankbar gedenken, und es wird ein unverwelkliches Blatt in seinem Ruhmeskranze bilden, was er zur Stärkung und Erhebung Deutschlands und damit auch Bayerns, das ja ein Glied des großen Vaterlandes ist, getan und geopfert hat. Keine andere Regierungsperiode ist fruchtbarer gewesen an wohltätigen neuen Institutionen, keine hat mehr schon zum Teil erprobte Organisationen und Verbesserungen aufzuweisen,”

Auf dem Gebiet der Außenpolitik blieben dem Herrscher Erfolge nicht versagt. Mit sehr großer Energie und mit voller Begeisterung stürzte sich Ludwig II. in seine Arbeit.
Heute weiß man, daß König Ludwig II. seiner Zeit mindestens hundert Jahre voraus war. Beispielsweise gehörte er zu den Pionieren der Luftfahrt.


Ludwig II. hat die Klärung von Streitereien zwischen Staaten nicht einfach dem sogenannten “Kriegsglück” überlassen wollen, sondern sah sie vielmehr unter dem völkerrechtlichen Gedanken des “Selbstbestimmungsrecht der Völker”.
Auch wenn er diese Auffassung seinerzeit noch nicht durchsetzen konnte, so setzte er aber doch schon klare Zeichen für die Lösung von Konfliktsituationen in späteren Zeiten.
Die fortschrittlichen Bestrebungen Ludwigs II. zeigten sich aber auch in der Anerkennung des jungen Königreiches Italien, zu der er sich ganz aus eigener Initiative entschloss, wobei er verwandtschaftliche Interessen und Gefühle in den Hintergrund stellte.
Seine Sympathie für die freie, republikanische Schweiz erwies sich in vielen Äußerungen Ludwigs.
Bei seinem ersten Aufenthalt in der Schweiz informierte er sich beispielsweise sofort über den Stand der Unfallversicherung für Arbeiter. Auch daran hatte Ludwig II. schon gedacht. Überdies war Ludwigs Weltanschauung äußerst human.
Wie auch schon sein Vater, trat Ludwig II. für die Gleichberechtigung der Konfessionen, vor allem der jüdischen in seinem Land ein.
Beim Besuch der Fürther Synagoge im Jahre 1866 begrüßte Rabbiner Dr. Löwy den hohen Gast mit folgenden Worten:
“Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, wir aus dem Hause des Herrn heißen Eure Königliche Majestät herzlich willkommen!”
An diese Worte schloß sich dann ein langes Gespräch unter vier Augen an.
Ein Nachruf im Jahre 1886 durch den Rabbiner Dr. Landsberg in Kaiserslautern bestätigt klar und eindeutig die außergewöhnliche Toleranz und das Einschreiten des Königs hinsichtlich der neu aufflammenden Hetze gegen jüdische Landsleute.
König Ludwig II. von Bayern war stets ein Freund der Juden.

Auch war Ludwig II. ein Freund Rußlands. Er hatte gute Kontakte zu dem im Jahre 1881 ermordeten Reformator, Zar Alexander II.
Auch schrieb man stets anerkennend in Frankreich wie auch in Amerika über den König.
Ludwigs Weltgeltung verknüpfte sich immer und immer inniger mit der Vereinigung aller Völker! Von daher galt Ludwig II. auch als großer Freund der Ausländer, der “Zugereisten”, wie man sie im Bayernland zu nennen pflegt.
Innenpolitisch regierte Ludwig II. in einem deutschen Staat, der bereits schon im Jahre 1818 vom ersten bayerischen König, nämlich Max I., Joseph, eine Verfassung erhalten hatte, womit dann auch das absolute Herrschertum zu Ende gegangen war.
Die Regerung war nun in ihren maßgeblichen Funktionen ausschließlich in die Hände des Volkes gelegt worden, und das Volk wiederum beauftragte durch das Parlament, nämlich der Kammer der Reichsräte und Kammer der Abge- ordneten, die Minister mit der Durchführung ihrer politischen Beschlüsse.
Ebenso wie seine Vorgänger auf dem bayerischen Königsthron fühlte sich natürlich auch König Ludwig II. als deutscher Fürst und strebte die Einigung aller deutschen Länder an.

Ende des 1. Kapitels in 6. Teilen.

In Kürze erscheint das 2. Kapitel: Wirken König Ludwigs II. von Bayern


Copyright@ Juni 2007 by Peter Glowasz Verlag, Berlin



nach oben | Admin



stats