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Kolumne 4

Indizien beweisen:

Ludwig II.
wurde hinterrücks erschossen

von
Peter Glowasz

Ludwig II. wurde am 12. Juni 1886 gegen 0 Uhr 30 auf brutalste Weise in seinem Schloß Neuschwanstein gefangengenommen; dann wurde er gewaltsam abgeführt und nach Schloß Berg verbracht und in der schauderhaften Nacht des 13. Juni 1886 am Starnberger See ermordet.
Das ist die Wahrheit!
Es war ein grausames Ende eines Königs, der heute noch rund um den Globus der bekannteste Monarch ist. Dieser König war der letzte wirkliche Monarch seines Jahrhunderts. Und die Begeisterung kennt bis zum heutigen Tage keine Grenzen, die Faszinationskraft will nicht schwinden.
Auch 120 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod am Starnberger See gehört Ludwig II. zu den wichtigsten Figuren im bayerisch-barocken Welttheater. Seine Schlösser Linderhof, Neuschwanstein und Herrenchiemsee kennt man in Tokio ebenso wie in Melbourne, Toronto, Rom und Chicago.
Im Musical Ludwig² erlebt Ludwig II. seit März 2005 eine glanzvolle Wiedergeburt. Das Musical, das sich durch historische Wahrheiten auszeichnet, wird vor der romantischen Bergkulisse mit dem Schloß Neuschwanstein bei Füssen erfolgreich aufgeführt.
Und das große Anliegen vieler kunstsinniger Menschen und Freunde aus aller Welt ist es, Ludwig II. nun endlich vom Odium des Mörders und Selbstmörders zu befreien.
Damit würde erreicht werden, daß der in aller Welt geliebte Märchenkönig nun nicht mehr als geistesgestörter Lüstling, Bausuchtkranker und so weiter... durch die Medien geistert.
Die regierungsamtliche Version zum Tod Ludwigs II. ist jetzt 120 Jahre alt; sie lautet bedauerlicherweise immer noch: Der geisteskranke König beging Selbstmord im Starnberger See, vorher hat er den Arzt Prof. Dr. Gudden umgebracht.
Dieser vorgeschobene Mord an Gudden und Selbstmord des Königs wurden von der damaligen Regierung in der Öffentlichkeit als eindeutiger Beweis der Geisteskrankheit und als Schuldeingeständnis Ludwigs II. sozusagen verkauft. Gleichzeitig sollte dies auch als ein Zeichen für die Richtigkeit all der Anschuldigungen gegen den König gewertet werden.
Ludwig II. sollte also ein T ä t e r sein - und dieser kann sich selbst richten, bleibt aber ein T ä t e r.
Ein Mord des Königs mußte unbedingt vertuscht werden, denn ein Mordopfer wäre ja ein O p f e r gewesen. Ludwig II. durfte keinesfalls O p f e r sein.
Diese grausame als auch verlogene Geschichte vom 13. Juni 1886 ist nichts weiter als eine einseitige Berichterstattung aus dem Hause der damaligen bayerischen Staatsregierung.
Und genau in diesem Fall sind wohl die Worte Napoleons sehr treffend, wenn er sagte: »Was ist die Geschichte anderes als eine Lüge, über die alle sich einig sind!«

Anlässlich des bevorstehenden 120.Todestages am 13. Juni 2006 erscheint bereits schon im Frühjahr 2006 das aufklärende als auch spannende CD-Hörbuch:

Mit Beiträgen von:
Dr. Isa Brand (Studienprofessorin, Buchautorin), Volker Stutzer (Buchautor),
Prof. Dr. Volkmar Schneider (Gerichtsmediziner),
Prof. Dr. Christian Reiter (Gerichtsmediziner),
Joseph-Reginald Le Gerette (Kunstmaler, Kostümbildner),
Melanie Scholzen (Opernsängerin, Buchautorin).

CD in Buchhülle • ISBN 3-925621-19-9 • 1. Auflage März 2006 • 79:80 Minuten • 12,90 Euro.
Ü berall im deutschsprachigen Buch- und Medienhandel und beim
Peter Glowasz Verlag erhältlich.


Copyright@ Juni 2007 by Peter Glowasz Verlag, Berlin

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