König Ludwig II. - aktuell | Das Internet-Magazin für
Forschung & Information.


Vorträge 2

Großer König Ludwig II. Gedenk-Abend mit Peter Glowasz am 12. Juni 2009, 19 Uhr.

Nicole Ciroth, bekannt aus dem Ludwig II.-Musical und Roland Kurz werden zur musikalischen Umrahmung beitragen. Das neue, aktuelle Vortrags-Programm von Peter Glowasz lautet: Die Zeit erwartet unseren Widerspruch gegen Jahrhundertlügen -

Die Verkündung der Wahrheit zu Leben, Wirken und zur Todesursache König Ludwigs II. in allen Einzelheiten.

Veranstaltungsort: Historischer Landgasthof - Hotel Gockelwirt, Pröbstener Straße 23, 87637 Eisenberg bei Füssen (Allgäu). Ticket 10 Euro. Ab sofort: Ticket- und Tischreservierungen unter Telefon: 08364-830 / Fax: 08364-8320 / Mail: info@gockelwirt.de

Wissenswertes über den Historischen Landgasthof Gockelwirt in Eisenberg

von Andreas Stolz

Ludwig weilte als Kronprinz oft und gern mit seiner Königinmutter unter der alten Friedenslinde beim Gockelwirt und genoß die herrliche Landschaft, die sich dort vor ihm auftat: Maria-Hilf, die Bergkette vom Firstberg bis zum Breitenberg und da- zwischen die grünen Wiesen, Hügel und Wälder.

Die damals mächtige, schon über 350jährige Linde direkt vor dem Landgasthof Gockelwirt muß schon damals eine beachtliche Größe gehabt und zum Verweilen eingeladen haben. Sie steht heute mit Recht unter Naturschutz.

Um 1831 hatte die Tochter des Gastwirtes Anton Steinacher von Speiden, dessen Vorfahre Christian Steinacher die Wallfahrtskirche Maria-Hilf begründet hatte, auf einem Acker in der Nähe des Ortes neben mehreren römischen Goldmünzen auch einen schweren, goldenen römischen Ring mit einem Onyxstein (Lapislazuli) gefunden. In diesem Onyxstein war ein Wappen, und zwar ein krähender Hahn sowie ein beflügelter, mit Schlangen umwundener Merkurstab, eingraviert.

Dieser Fund ist insofern überraschend, als daß sich auf dem Boden der Gemeinde Eisenberg keinerlei römische Siedlungsstellen feststellen ließen und vermutlich nur eine unbedeutende Römerstraße das Gebiet von Osterreuten streifte. Über den Verbleib der Goldmünzen ist nichts bekannt, der wertvolle Ring jedenfalls wurde sorgsam von der Familie Steinacher aufbewahrt.

Max Steinacher, der sich im Jahre 1864 besonders über den hohen Besuch König Ludwigs II. von Bayern freute, schenkte dem jungen König den vorerwähnten Ring, nachdem dieser reges Interesse an dem Ring gezeigt hatte.

Ludwig II., stets großzügig und freundlich seinem Volke gegenüber, ließ prompt einen ebenfalls goldenen Ring mit grünem Stein gravieren, auf der Innenseite mit der Aufschrift "Zum Andenken an König Ludwig II." Auf der Außenseite mit den Buchstaben "ST". Diesen Ring und 100 Gulden machte Ludwig II. dem Gastwirt Max Steinacher zum königlichen Gegengeschenk.

Max Steinacher äußerte sich darauf in einem Brief bezüglich des Ringes mit folgenden Worten: "Für mich und meine Nachkommen von unschätzbarem Wert..."

Der Ring wird noch heute als teures Kleinod von der Familie Steinacher aufbewahrt.


Copyright@ Juni 2007 by Peter Glowasz Verlag, Berlin



nach oben | Admin



stats